Moto Guzzi California 1100 EV Touring.

Dampfmodellbau   Duplex Dampfpumpe

 

Gartenbahnlok "GUSTAVSBURG"

Bosch Combi Drehmaschine.

Universal Schleifmaschine "Bonelle"

Dampfprojekte

Hier sehen sie einige Dampfmaschinen, die ich in Arbeit hatte oder habe.

29.05.2019

Große Westinghouse Dampfpumpe.

 

Ein Clubkamerad hat mich überredet, ihm zwei Dampfpumpen für große Lokomotiven zu bauen.

Die Pumpen haben die Größe wie ich sie vor 20 Jahren für die Lok "Gustavsburg  gebaut habe.

Dampfkolben-Durchmesser   30mm.

Wasserkolben-Durchmesser  16mm.

Kolbenhub                            40mm.

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Zunächst wurde das Material an der Bandsäge zugeschnitten.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Teilebearbeitung an der Drehmaschine.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Die ersten Teile sind schon fast fertig.
Es fehlen noch einige Bohrungen.

11.10.2019

Ich habe mitlerweile ein Stück Bronce mit einem Durchmesser von 65mm bekommen.

Daraus habe ich jeweils die Zylinder und auch zwei Scheiben für den Steuerblock geschnitten. Meine Bandsäge hat mir dabei gute Diense geleichtet.

Die Scheiben für die Steuerblöcke habe ich auf der Drehmaschine beidseits geplant und im Anschluss daran auf der Bandsäge  zu einem Quadras von 48mm zurecht geschnitten.

Auf der Fräsmaschine wurden dann diese Flächen überfräst, so dass alle Flächen im Rechten Winkel zueinander stehen. Nach der Fräsarbeit hatte ich zwei Klötze mit den Maßen 45 x 45 x 22mm.

Nun ging es auf die Drehmaschine um mit dem einzel verstellbaren Vierbackenfutter die Seitlichen Zylinderansätze anzudrehen.

Bei dieser Gelegenheit wurde auch gleich die Bohrung für den Schleuderkolben gefertigt.

Es kommen nun noch ein paar Bilder von der Dreherei.

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Nach dem auf dem einzel verstellbaren Vierbackenfutter der erste Zylinderansatz gedreht war, konnte ich das Teil umdrehen und im zentrisch spannenden Vierbackenfutter die andere Seite fertigen.
Hier bin ich gerade dabei die Bohrung für den Schleuderkolben zu fertigen.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Aus einem Sägeabschnitt wurde der Deckel gefertigt.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Der Deckel bekam einen Zentrieransatz. Im Anschluss wurde der Deckel auf diesem Zentrieransatz gespannt und die Außenseite geplant.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Hier die Aufspannung um die Kammer für die Schieber herzustellen. Zuvor wurden die Steuerbohrungen eingebohrt.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Das ist die Schleuderkolben-Kammer. Die Bohrungen für die Deckelbefetigung sind auch schon angebracht.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Das ist die Schleppschieber-Kammer.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Beim Gewindeschneiden auf meinem Pillar-Tool.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Die Steuerköpfe sind Spiegebildlich ausgeführt. Einmal für rechte- und einmal für linke- Montage.
Hier die Dampfeingang- Seite.
Die Deckel an der Schleuderkolbenkammer sind auch schon befestigt.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Der Dampfeinlass mündet in einen Verbindungskanal, der beide Steuerkammern mit Frischdampf versorgt.

12.10.2019

Heute habe ich die Steuerköpfe fertig gestellt. Dazu wurden die oberen Pumpendeckel an die Steuerköpfe angepasst und verschraubt.

Im Anschluss wurden die Verbindungsbohrungen gefertigt.

Ich hab mal die Teile grob zusammengestellt, damit man einen Eindruck von den Proportionen bekommt.

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Steuerkopf mit verschraubtem Deckel.
Die Schrauben weren später durch Senkschrauben ersetzt.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Beim Bohren der Steuerkanäle ist mir der 1,5mm Bohrer abgebrochen. Dazu aber später mehr.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Der obere Durchmesser beträgt 52mm.
Die Gesamthöhe wird ca. 160mm betragen.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Die Spuren der Reperatur sind nicht mehr zu sehen.

 

 

So, nun aber zu dem abgebrochenen Bohrer.

Der steckte natürlich noch im Steuerblock. Ein Versuch, ihn mit einem Hartmetallfräser heraus zu bohren, schlug fehl. Ich habe dann den kompletten Steuerblock auf die Drehmaschine genommen und auszentriert. Den inneren Kern hab ich stufenweise mit verschiedenen Bohrern aufgebohrt bis die Bohrerfragmente herausgebrochen waren.

Im Anschluss wurde der Steuerblock auf 16mm ausgedreht und mit der Presse ein Füllstück aus Bronce mit Loctide eingepresst.. Anschließend wurde alles nochmals Überdreht und die Steuerbohrungen erneut gefertigt.

15.10.2019

Heute war der erste Zylinder dran.

Aus einer Bronce-Welle wurde der Zylinder gefertigt.

Zunächste wurde die Zylinderbohrung eingebracht. Geplant, zentriert, mit 10mm vorgebohrt und im Anschluss daran mit dem Bohrstahl stufenweise auf genau 29,5mm ausgedreht.

Die letzten 5/10mm wurden mit dem Feinvorschub augedreht.

Danach wurde die erste Hinterdrehung, zur Anfertigung des Flansches gemacht. Das Teil wurde umgespannt und der Rundlauf mit der Messuhr an der fertigen Bohrung ausgerichtet. Dann kam der zweite Flansch dran.

Für die Verbindung vom Steuerblock zur unteren Dampfkammer, mußte noch ein Verbindungsrohr eingelötet werden. Die entsprechende Bohrung wurde angerissen und von beiden Seiten mit 4,1mm gebohrt. Diese Bohrung wurde auf den Steuerblock übertragen und der Dampfkanal in den Steuerblock gebohrt.

Im Anschluss wurde ein 4mm Kupferrohr weich eingelötet. Dazu verwende ich Weichlotpaste und zusätzlich Flussmittel und auch noch Installationslot als Zusatz.

Die Stirnflächen wurden gesäubert.

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Bohrungsbearbeitung mit der Bohrstange.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Die erste Hinterdrehung, es entsteht der este Flansch.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Von der anderen Seite.
Jede Pumpe bekommt von mir eine Seriennummer. Diese Pumpe hat die Nummer: 201902
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Mit dem Isoliermantel sieht man davon später nichts mehr.

16.10.2019

Heute war der zweite Zylinder dran.

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Die Reihenfolge der Arbeit war genau so wie beim ersten Zylinder.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Nach dem die eine Seite fertig war, wurde die andere Seite mit dem Feintaster Ausgerichtet und bearbeitet.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Das Verbindungsrohr ist verlötet.

25.10.2019

Ich bin mitlerweile etwas weiter gekommen.

Alle Befestigungsbohrungen des Dampfzylinders gebohrt und Gewinde geschnitten. Dazu habe ich mit eine Bohrschablone aus Stahl gefertigt. Sie ist zum Bohren des Zylinders, der Deckel und der Oberseite der Laterne.

Die Befestigungsbohrungen von Deckel oben und Steuerblock habe ich auch angesenkt und Edelstahl-Senkschrauben verbaut.

Der Verbindungskanal zum unteren Dampfraum wurde eingefräst.

Zwischen allen verschraubten Flächen wurden geölte Papierdichtungen gelegt.

Laterne angepasst und Befestigungsbohrungen gefertigt. Ausschnitt für die Stopfbuchsen eingearbeitet.

Schließlich das Ganze mal zusammengeschraubt.

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Der untere Zylinderdeckel wird mit der Laterne verschraubt.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Ausschnitt an der Laterne zum einstellen der Stopfbuchspackungen.

Die nächste Baustelle ist der Pumpenzylinder.

Für die Bohrungen werde ich auch eine Bohrschablone fertigen.

An den Stirnseiten werden einschließlich der Zylinderbohrung 16 Bohrungen eingebracht. (Befestigungsbohrungen, Verbindungskanäle und Ventilkammern).

Der Pumpenzylinder ist durchlöchert wie ein Schweizer Käse.

29.10.2019

Heute wurde der Wasser-Pumpenzylinder und der untere Deckel ferig gestellt.

Für die vielen Bohrungen im Pumpenzylinder habe ich eine Bohrschablone angefertigt, mit der alle Bohrungen der Wasser-und Verbindungskanäle, sowie die Befestigungsbohrungen angebohrt werden konnten.

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Bohrschablone auf dem Pumpenzylinder.
Mit dieser Bohrschablone wurde die Wasserseite der Laterne und auch der untere Pumpendeckel gebohrt.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Hier werden die Verbindungskanäle gebohrt. Die Ventilkammern sind auch schon gebohrt.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Hier sind die oberen Verbindungskanäle zu den Bohrungen gefräst.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Die unteren Verbindungskanäle sind spiegelbildlich.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Hier ist alles zusammen gebaut. Ich werde alle Pumpenzylinder mit Innensechskantschrauben befestigen.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Der untere Pumpendeckel hat einen kurzen Absatz bekommen, in dem die Befestigungsmutter des Pumpenkolbens Platz findet.

Es fehlen noch die seitlichen Zu- und Abgangsbohrungen für das Wasser.

Demnächst geht es mit den Innereien der Pumpe weiter.

31.10.2019

Ich bin wieder etwas weiter gekommen.

Die Zu-und Abgangsanschlüsse an der Pumpe habe ich eingebohrt.

Den Wasser- und Dampfkolben, sowie die Kolbenstange habe ich gefertigt.

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Kolbenstange mit beiden Kolben. Der Dampfkolben ist zusammen gebaut, da wir später ein Mantelkolbenrich seinen dienst tun. Im Wasserkolben ist ein Viton O-Ring verbaut. Die Kolben haben in ihren Bohrungen jeweils 5/100mm Spiel.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Die untere Kolbenplatte ist mit 3 Edelstahl-Senkschrauben befestigt. Bei der entgültigen Montage wird diese Platte mit Dichtmittel verbaut.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Kolben und Kolbenstange in der Laterne montiert.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Die Zu- und Abgangs Anschlüsse sind auch verbaut. Anschlussgewinde ist M8 x 1mm. Gedacht für den Anschluss einer 5mm Rohrleitung.

02.11.2019

Heute habe ich einige Einzelteile für den Windkessel hergestelt.

Das Unterteil wurde aus einer Messing- Flachstange 30 x 12 mm herausgefräst.

Der Kessel selbst ist aus einem Messingrohr 25 x 1 gefertigt. Der Deckel ist ebenfalls aus Messing.

Die Einzelteile werden mit Silberlot zusammen gelötet.

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Unterteil, Kesselmantel und Deckel.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Alle Teile zusammen gesteckt. Rechts ist der Anschluss für den Wasserausgang von der Pumpe. Der Windkessel wird durch eine lange Hohlschraube am Wasserzylinder befestigt.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). So ist die Anordnung an der Pumpe.

Die Konstruktion, zur Befestigung und Wasserführung des Windkessels, habe ich geändert. Die erste Ausführung hat die Pumpe zu breit werden lassen.

Oft sitzt die Pumpe in der Nähe der Rauchkammer und das Kesselspeiseventil in der Mitte des Langkessels. Die Wasserleitug muß dann in einem Bogen zurück verlegt werden.

Bei der Neukonstruktion wird diese Umlenkung innerhalb des Windkessels erfolgen.

Ich mußte ein neues Unterteil herstellen. Die Verbindungsbohrungen wurden vor der Verlötung im Unterteil angebracht und sind von Außen nicht zu erkennen. Es gibt keine Blindbohrungen, die später verschlossen werden mußten.

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Die Druckleitung zum Kesselspeiseventil befindet sich hinter dem Pumpenzylinder und geht in die gleiche Richtung wie die Saugleitung.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Der Windkessel befindet sich, seitlich nach hinten versetzt und wird über eine Hohlschraube am Pumpenzylinder befestigt.

20.11.2019

Der Haupt-Steuerschieber und der Schleppschieber sind mittlerweile auch fertig gestellt.

Der Haupt-Steuerschieber besteht aus insgesamt 3 Teilen.

Den zwei Teilen des Schleuderkolbens und einem Muschelschieber.

Der Schleppschieber besteht aus zwei Teilen.

Der Muschelschieber und ein Mitnehmer.

Der Mitnehmer ist noch in Arbeit.

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Die zwei Teile vom Schleuderkolben.
Die Kolbendichtringe bestehen aus Teflon und sind mit Viton O-Ringen unterlegt.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Schleuderkolben mit Muschelschieber eingebaut.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Schleppschieber eingebaut. Es fehlt noch der Mitnehmer.

Die Einzelteile der Pumpe ist nun fertig. Es kann an den Zusammenbau gehen und den ersten Probelauf.

Alle Dichtflächen wurden mit Papierdichtungen und "Hylomar" abgedichtet.

Beim Probelauf war der Wasserzylinder noch nicht montiert.

Mit Viel Öl und ordentlich Pressluft startete die Maschine ohne Verzögerung.

Die Pumpe wurde ca. 15 Minuten mit Pressluft betrieben und im Anschluss auf Leckagen untersucht. -Alles dicht-!!

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Die Einzelteile der Pumpe sind nun alle fertig.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Fertige Pumpe neben den Einzelteilen.

Fortsetzung folgt.

Westinghouse Dampfpumpe

Im Jahr 2007 habe ich eine 2. Auflage von Dampfpumpen vom Typ Westinghouse in einer Kleinserie von 7 Stück hergestellt.

Es folgen einige Bilder der Einzelteile.

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Das ist der Pumpenteil in dem das Wasser gefördert wird.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Das ist der Dampfzylinder mit dem Steuergehäuse.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Die "Laterne", das Verbindungsteil zwischen Dampfzylinder und Pumpenzylinder.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). "Laterne" mit Kolbentange und beiden Kolben. Rechts ragt die Steuerschleppstange heraus.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Einzelteile der Kolbenstange.
Die Kolbenstange ist hohl gebohrt, in ihr läuft die Schieberschleppstange.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Montagewerkzeug für die Dichtungspackung einzubauen.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). In Aktion. Die Dichtungspackung wird drehend eingebaut.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Die Einztelteile wurden in der Spannzange gefertigt.

Revision einer Dampfpumpe nach 12 Jahren unermüdlicher Tätigkeit.

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Einzelteile einer Pumpe, die ich vor Jahren für unsere Vereinslok gebaut habe. Die Lok und die Pumpe mußten einer Revision unterzogen werden. Die Pumpe lief zuvor 12 Jahre ohne größere Probleme an der Vereinslok "GUSTAVSBURG"
Auszutauschen waren nur die Stützringe der Schleuderkolben-Dichtungsringe.
Die Pumpe wurde nur gesäubert und genau so wieder zusammengebaut.
Die Patina der Jahre wurde erhalten.
 
Hier die Daten der Pumpe.
-Dampfkolben-Durchmesser 30mm
-Wasserkolben-Durchmesser 16mm
-Hub 40mm
-Fördervolumen (theoretisch) - je Doppelhub  ca. 15ccm Wasser.
-Schleuderkolben-Durchmesser 8mm Hub 5mm
-Schmierung über extra Freilauf-Schmierpumpe.
-Dampfdruck ab ca. 1 bar.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Die Pumpe an der Lok "Gustavsburg"

Ventile und Verschraubungen.

Diese Teile kann man bei den bekannten Händlern kaufen.

Ich habe diese selbst gefertigt.

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Auch einige Ventile habe ich hergestellt.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Verschraubungen für Rohre 2,5mm; 3mm; 4mm; 5mm; 6mm; (von links nach rechts).
Die Rohre werden in die Lötnippel eingesteckt und mit Silberlot verlötet.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Einzelteile einer Einschraub-Rohrverschraubung.
Einschraubnippel - Lötnippel - Überwurfmutter. (von links nach rechts)

 

 

 

 

Wilesco Dampfmaschine D16.

 

Für meinen Enkel habe ich eine Dampfmaschine von Wilesco erstanden.

Leider fehlen noch einige Teile daran, aber ansonsten ist die Maschine in einem guten Zustand.

Die Anlage mit Transmission wird auf ein Grundbrett gebaut. Die Antriebs-Modelle werden auf einem seperaten Grundbrett aufgebaut.

Bevor die Anlage unter Dampf geht, werde ich sie ausführlich mit Pressluft testen. Der maximale Druck beträgt 1,5 Bar.

Da wird im Laufe der Zeit sicherlich noch das eine oder andere Modell zum Antreiben hinzu kommen.

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Es handelt sich um eine Wilesco D16 Maschine aus einer frühen Fertigung.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Nach dem der fehlende Brennerschieber und die Abdampfschale an der rechten Seite von Wilesco geliefert wurde, ist die Maschine komplett.
Die Teile sind bei Wilesco als Ersatz zu bekommen.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Mit dabei waren auch noch ein paar Antriebs-Modelle und zwei Transmissionen.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Einige Antrieb-Scheiben habe ich selbst hergestellt.
Mehr dazu im Beitrag "Kleine Basteleien"

 

16.01.2019

Spiritusbrenner für Wilesco Dampfanlage.

 

Die Beheizung mittels Esbit-Tabletten ist sehr Schmutzintensiv. Nach dem das Esbit abgebrannt ist, hinterlässt das Zeug einen bräunlich-klebrigen Belag, der den Brennerschieber in seiner Aufnahme verklebt.

Ich habe mich dazu entschlossen einen Spiritus-Dochtbrenner zu verwenden.

Der Brenner besteht aus einem Schieber, welcher in die Aufnahme vom originalen Brennerschieber passt.

Daran ist ein Vorratsbehälter mit einer Regulierschraube befestigt.

Der Vorratsbehälter wurde mit Silberlot hart gelötet.

Bilder sagen mehr als viele Worte.

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Es werden insgesamt 7 Dochte eingebaut.
Diese werden in speziellen Dochthaltern in den Brennerschieber verschraubt.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Links ist der Brennerschieber und rechts der Vorratsbehälter. Die Regulierschraube und die Verschlussschraube, sowie die Dochthalter muss ich noch fertigen. 
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). In der Mitte sitzt die Regulierschraube und rechts ist der Einfüllstutzen.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Dies ist der Brennerschieber. Er hat die gleiche Kontur wie der Originalschieber.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Der Schieber ist unten etwas profiliert, damit der Wärmeübergang etwas gemindert wird. Ob das was bringt muss ich erst noch sehen.

17.01.2019

Heute habe ich die Regulierspindel und die Verschlussschraube für den Spiritusbehälte angefertigt.

Das Spindelgewinde und das Gewinde an der Verschlussschraube ist M6 x 0,75.

Die Überwurfmutter hat ein Gewinde von M10 x 1.

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Die Regulierspindel und die Verschlussschraube wird über einen O-Ring abgedichtet.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Das Handrad sitzt auf einem 2,5mm Vierkant und ist mit einer M2 Mutter gesichert.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Die Verschlussschraube hat eine 1mm Belüftungsbohrung.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). So sitzt der Brenner unter dem Kessel.

18.01.2019

Und weiter geht es.

Heute habe ich die Dochthalter gefertigt. Aus Sechskantmessing 10mm wurde zunächst das Gewinde und die Bohrunghergestellt. Anschließend abgestochen und die obere Kontur angedreht.

Weiterhin hat der Brenner noch einen Stützbock erhalten. Er ist mit einer Madenschraube am Brennerrohr befestigt.

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Dochthalter mit Gewinde M8 x 1.
Die Bohrung habe ich zunächst mit 4mm aufgebohrt. Eine erweiterung auf 5mm ist noch möglich.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Der letzte Dochthalter fehlt noch, ist aber gleich eingesetzt.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Noch fest schrauben und dann fertig.

19.01.2019

Heute war der Postbote da und hat mir die Docht als Meterware gebracht.

Die Dochthalter hatte ich für den 4mm Docht mit 4mm aufgebohrt.

Jetzt stellte ich fest, dass diese Bohrung zu groß war, der Docht fiel einfah hindurch. Ich habe mich dann entschieden, den 5mm Docht in die 4mm Bohrung zu bringen. Mit etwas zusammendrücken ging das auch.

Bei den ersten Versuchen mit dem Spiritusbrenner stellte sich heraus, dass nach ca. 2 Minuten der Kessel ordentlich Dampf machte. Die Dampfentwicklung war so stark, dass der Kessel, trotz Volldampf der Maschine, immer noch über das Sicherheitsventil abblies.

Ich habe mich entschlossen, drei Dochte zu entfernen und den Brenner nur mit 4 Dochten zu betreiben. Jetzt dauerte es gut 3 Minuten bis der Kessel unter Volldampf stand. Die Leistung reicht auch für die volle Dampfabnahme der Maschine.

 

 

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Die Dochte in ihren Haltern. Ich habe die Dochthalter noch etwas modifiziert.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Die 4 Dochte reichen aus um die D16 und die D20 zu betreiben.

Wilesco D20.

An diese Maschine bin ich günstig gekommen. Nach etwas Putzarbeit und einer Entkalkung des Kessls, schaut sie wieder fast wie neu aus.

Die Zylinderabmessungen sind die gleichen wie bei der D 16. Lediglich die Halterung für den Zylinder ist etwas abweichend gestaltet und das Schwungrad hat einen Durchmesser von 100mm. Die Maschine hat durch den größeren Kessel etwas mehr Leistungsreserve.

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Auch unter den Kessel der D20 passt der Spiritusbrenner.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Der Kessel macht mit dem Spiritusbrenner ordentlich Dampf.

08.02.2019

Heute habe ich eine Hochgeständerte Transmission für die Wilesco Dampfanlage gebaut.

Im Anschluss habe ich mal die Antriebsmodelle so aufgestellt, wie ich mir das Vorstelle.

 

10.02.2019

Ich habe mich dazu entschlossen die Anlage anders aufzubauen.

Herzstück der Anlage ist die Wilesco D20 Dampfmaschine mit Spiritusbrenner, die die Vorgelegewellen antreibt.

Die Vorgelegewelle versorgt die hohe Transmission über zwei Antriebsriemen und über einen Direktantrieb die Schleifmaschine.

Der Generator wird von der Vorgelegewelle angetrieben oder treibt diese an.

An der hohen Transmission ist die Bohrmaschine und die Exzenterstanze, sowie der Schmiedehammer und die Bügelsäge angeschlossen.

Die hohe Transmission hat nun 4 Stehlager (ergibt weniger Reibung). Die Lagertänder sind 120mm auseinander. Ferner wurde an einem Ständer der Generator von Wilesco angebaut. Er soll später eine LED-Beleuchtung versorgen und kann gleichzeitig als Hilfsantrieb für die Transmission dienen, wenn einmal ohne Dampf die Anlage gezeigt werden soll.

16.02.2019

Die Stehlager der Transmission haben heute Ölbecher bekommen.

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Die Stehlager habe ich an den Angegossenen Ölbechern aufgebohrt und M4 Gewinde eingeschnitten.
Die Ölbecher bestehen aus 5mm Sechskantmaterial und wurden mit Zinn zusammn gelötet.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Mit etwas Teflonband wurden die Ölbecher eingeschraubt.    Die Durchflussbohrung in den Ölbechern ist 1mm.

21.02.2019

Großer Spiritus-Tank mit Brenner für Wilesco D20.

Der Kleine Tank am Spiritusbrennr mußte ich 3-4 mal nachfüllen bis das Wasser im Kessel der D20 verdampft war. Der Inhalt war nur ca. 25ccm. das reicht für die D16.

Ich habe dann einen größeren Vorratsbehälter angefertigt und auch einen neuen Brenner. Der Inhalt ist nun bei ca. 120ccm und der Brenner hat nun 5 Dochte mit 4mm Durchmesser. Die Dochthalter wurden mit 3,5mm durchbohrt.

Der Brenner macht ordntlich Dampf. In ca. 8-10 Minuten ist der kalte Kessel auf Betriebsdruck von 1,5 Bar Überdruck.

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Der Außendurchmesser des Rohres ist 52mm und die Länge 65mm.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Die Behälterböden habe ich aus 1mm Kupferblech ausgeschnitten, geglüht und über einer Form gebördelt. Zwischendurch mußte einmal weich geglüht werden, da das Material durch die Verformung verhärtet. 
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Alle Anschlüsse und Stopfen wurden weich eingelötet.
Dazu wurden zuerst alle Lötstellen mit Lötpaste dünn eingestrichen und nach dem Zusammnfügen mit etwas Zugabe von Weichlot nach DIN EN 29453 verlötet.
Der Behälter wurde im Anschluss mit 4 bar Überdruck abgedrückt.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Der neue Brenner für die Wilesco D20.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Auch dieser Brenner hat eine Abstützung erhalten.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). So sitzt der Brenner im Kesselhaus.
Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Der Wasserstand ist, trotz größerem Behälter, noch gut abzulesen.